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Förderfähige Riester-Sparverträge -
Kostenvergleich besonders wichtig
Vor dem Abschluss einer
Riester-Rente müssen Kunden nicht nur auf die
Renditechancen der Anlage achten. Auch die
Kosten spielen beim
Riester-Renten Vergleich eine wichtige
Rolle. Wenn der Kunde eine private
Rentenversicherung mit Riesterförderung
abschließt, garantiert der Versicherer eine
jährliche Rendite von mindestens 2,25 Prozent.
Zu dieser garantierten Rente kommt noch eine
Überschussbeteiligung hinzu. Diese zusätzliche
Rendite hängt aber ganz vom Erfolg des
Versicherers bei der Geldanlage ab. Durch diese
Überschussbeteiligung kann sich die
Riester-Rente deutlich erhöhen, aber genau
kann das niemand vorhersagen. Die
Riester-Rentenversicherung ist eine besonders
sichere Anlageform. Der Kunde weiß also von
vornherein, wie hoch seine Rente im Alter
mindestens ausfällt. Diese Planungssicherheit
muss der Versicherte auch bezahlen. Es fällt zum
Beispiel eine Provision für den Bankberater oder
den Versicherungsmakler an. Dazu kommen noch
Verwaltungs- und Bearbeitungsgebühren. Diese
Kosten müssen nicht am Anfang komplett beglichen
werden, sondern der Versicherte zahlt sie nach
und nach zusammen mit den Sparbeiträgen ab. Dies
geschieht bei der Riesterrente mindestens über
die ersten zehn Jahre verteilt. Das bedeutet
auch, dass hohe Kosten sich auf die Höhe der
Rente auswirken. Wenn die Kosten für Riester bei
einem Versicherer besonders hoch sind, fällt die
Rente dementsprechend geringer aus. Wenn die
garantierte Rente höher ist, als bei anderen
Anbietern, dann sind wahrscheinlich auch die
Kosten für den Versicherten eher gering. Die
Kosten sollte der Kunde vor Abschluss der
Versicherung genau überprüfen. In den ersten
Jahren ist es nicht so einfach möglich, den
Anbieter zu wechseln. Deshalb bietet sich eine
Riester-Rente vor allem für Menschen an, die
wirklich bis zum Rentenbeginn in dem Vertrag
bleiben möchten, den sie in jungen Jahren
schließen. Es ist zwar möglich, den Anbieter zu
wechseln, aber dabei entstehen zumindest dann
zusätzliche Kosten, wenn die Provisionen und
Gebühren noch nicht vollständig abbezahlt sind.
Falls ein anderer Versicherer jedoch deutlich
bessere Konditionen anbietet, kann sich der
Wechsel aber langfristig lohnen. Der Versicherte
nimmt dann zunächst ein Minus in Kauf, das sich
durch die besseren Vertragskonditionen aber nach
einigen Jahren in ein Plus verwandelt. Für junge
Leute bietet sich auch ein Riester-Fonds als
Anlageform an. Arbeitnehmer, die in den nächsten
Jahren in Rente gehen, ist aufgrund der Kosten
in den ersten Jahren nicht mehr zu einem
Riester-Vertrag zu raten.
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